LAWINEN IN KARKONOSZE

LAWINY W KARKONOSZACH
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LAWINEN IN KARKONOSZE

Lawinen in Karkonosze.
Am vergangenen Sonntag war das Riesengebirge (Karkonosze) reichlich mit Lawinen gesegnet. „Traditionell“, etwa. Um 11:00 Uhr ging die erste Lawine in Bialy Jar (Seifengrube) nieder.

Der diesjährige Winter kam mit Schnee recht spät, aber mit reichlich Niederschlag. Das Gelände und die meteorologischen Bedingungen haben den Lawinenabgang sofort ausgelöst, worüber GOPR die Touristen in ihren Mitteilungen systematisch informiert.

Der fantastische Winter im Riesengebirge lockt nicht nur Skifahrer auf die Pisten, sondern auch eine wachsende Zahl von Skitouristen, die nicht immer wissen, wohin sie gehen und durch ihre Tätigkeit den Bergrettern viel Ärger bereiten. Auf tschechischer Seite gab es einen tödlichen Unfall, der sogar sehr tragisch endete. Das Riesengebirge ist ein „Minenfeld der Lawinen“. Dies ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Mit dem Einzug des Frühlings steigt die Lawinengefahr.

Am vergangenen Sonntag war das Riesengebirge (Karkonosze) reichlich mit Lawinen gesegnet. „Traditionell“, etwa. Um 11:00 Uhr ging die erste Lawine in Bialy Jar (Seifengrube) nieder. Nach ersten Informationen, sowohl auf polnischer als auch auf tschechischer Seite, wurde die Lawine von Skifahrern ausgelöst. Wie in solchen Fällen üblich, sind die Informationen schwer zu verifizieren.

Die Entscheidung, eine Rettungsaktion zu starten, war richtig und wurde sofort getroffen. Den Rettungsleitern stand das ganze Arsenal moderner Rettungsmittel zur Verfügung, darunter auch die Hilfe der Kollegen vom Horská Sluzba mit zwei Hubschraubern. In der Rettungsaktion in Bialy Jar waren 70 Retter beteiligt, was für die heutige Zeit ein Rekord ist.

LAWINEN IN KARKONOSZE
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In der Zwischenzeit haben die im Lawinengebiet tätigen Retter Informationen über einen weiteren Lawinenabgang auf der tschechischen Seite des Riesengebirges erhalten.  Die Lawine in der Weißen Schlucht erwies sich als Glücksfall, es gab keine Todesopfer. Letzteres ist leider nicht der Fall.

Noch am Sonntag berichteten die Medien, vor allem die im Internet, dass die Lawine in der Nähe der Martinovka-Hütte, also auf der tschechischen Seite, niederging. Der Montag brachte weitere Neuigkeiten. Ich gebe nach dem Portal HS-„Na horach“:

„Um Uhr“. 13:50 Der HS-Disponent hat Informationen über einen Lawinenabgang in der Czarny Kociol Jagniątkowski, auf der polnischen Seite des Riesengebirges erhalten. Die Lawine wurde von einer Gruppe von Skitourengehern aus der Tschechischen Republik ausgelöst. Eine Frau wurde komplett verschüttet. Wir verlegten sofort Retter mit Hunden aus Biały Jar zum Lawinengebiet in der Czarny Kociol. Innerhalb von 20 Minuten hat der Hund die verschüttete Frau aufgespürt. Nach sofortiger Bergung und Wiederbelebung wurde sie mit dem Hubschrauber in ein Spezialkrankenhaus in Hradec Králové transportiert. Zwei weitere Skitourengeher, die unter Schock standen, brauchten ebenfalls Hilfe und wurden mit dem Hubschraube  aus Liberec ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren 111 HS-Retter an der Rettungsaktion beteiligt. Auch die Retter waren in Gefahr, denn aus einer der Rinnen kam eine zweite Lawine herunter. Die Retter konnten entkommen.“

So sah der Sonntag der polnischen und tschechischen Bergretter im Riesengebirge aus.

Sonntag, der 14. März 2021,  soll mit „goldenen Buchstaben“ in die Geschichte der Bergrettung im Riesengebirge eingehen. Sofortiges Handeln, hervorragende Organisation, Zusammenarbeit und Leitung des Einsatzes. Perfekte Kommunikation zwischen tschechischen und polnischen Bergrettungsdiensten.  Es spielt keine Rolle, auf welcher Seite die Retter stehen.

Die Aktion in Biały Jar wurde vom Hauptsitz der Gruppe Karkonosze GOPR aus durch den stellvertretenden Leiter der Gruppe Grzegorz Tarczewski – geleitet. Auf dem Gelände der Lawine, Jacek Kieżuń – Ausbildungsleiter der GK und Piotr Kimbort.

Herzlichen Glückwunsch, meine Herren!


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Über Marian Sajnog 225 Artikel
Marian Sajnog - w latach 1973 - 1975 Naczelnik Grupy Sudeckiej GOPR